#017

Beiträge zur deutschen Literatur und Kunst der Gegenwart

Rudolf de le Roi, Hans Bender, Eduard Trier, Gustav Stein (Hrsg.)

Beiträge zur deutschen Literatur und Kunst der Gegenwart #17 Jahresring 70/71 – Beiträge zur deutschen Literatur und Kunst der Gegenwart

Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt GmbH, Stuttgart
Erscheinungsjahr: 1970
Sprache: Deutsch
Seiten: 434

Beiträge von: Hans Arndt, Wolfgang Bächler, Hans Bender, Rolf Bongs, Günter Busch, Heinz Czechowski, E. G. Engelhard, Hanns Theodor Flemming, Walter Helmut Fritz, Hans J. Fröhlich, Ludwig Grote, Georg Hensel, Gustav Adolf Himmel, Josef W. Janker, Marie Luise Kaschnitz, Erhart Kästner, Günther Kühne, Karl Krolow, Horst Krüger, Hermann Lenz, Clemens Podewils, Fritz Pratz, Herbert Rosendorfer, Rino Sanders, Margot Scharpenberg, Heinz-Ludwig Schneiders, Gustav Stein, Hannelies Taschau, Heinrich Theissing, Ralf Thenior, Franz Tumler, Paul Vogt, Heinrich Vormweg, Hans-Alber Walter, Werner Weber, Rolf Wedewer, Dieter Wellershoff, Gabriele Wohmann, Eva Zeller, Gerda Zeltner

Vorwort

Der „Jahresring" gehört zu den Publikationen, die ihre Kenner und Bewunderer haben. „Ein Markenartikel" hat ihn ein Leser genannt; „ein Spektrum", „ein Spiegel", „ein zeitgenössisches Lesebuch", „ein beredtes Dokument unseres Geisteslebens" lauteten Wertungen in den Rezensionen.

Der „Jahresring" läßt jeweils ein Ensemble von Mitarbeitern zu Wort kommen. Es erscheinen berühmte Namen, aber auch neue Namen junger Autoren und experimentierender Künstler. Er unterscheidet sich von anderen Anthologien, weil er die Generationen nebeneinanderstellt; die Tradition ebenso ernst nimmt wie alle wichtigen Versuche, die eben am weitesten sich vorwagen.

Der „Jahresring" ist übersichtlich gegliedert: Texte, Chronik, In Memorium. Alle Beiträge sind Erstveröffentlichungen; und oft sind es die ersten Ansätze zu späteren, größeren Werken. Das Buch ist zudem reich bebildert. Die Abteilung Neuerwerbungen deutscher Galerien gibt eine Information, die ohne Beispiel ist.

Im Mittelpunkt stehen Aufsätze, die ein Thema von verschiedenen Standpunkten aus beleuchten. In diesem Band sind es Aufsätze über den modernen Roman, die Knut Hamsuns „Hunger", Albert Camus’ „Der Fremde", Nathalie Sarrautes „Portrait eines Unbekannten" und Thomas Bernhards „Verstörung" interpretieren. Hans-Albert Walter Veröffentlicht seine erste Forschungsarbeit über die Situation deutscher Autoren, Politiker und Publizisten im französischen Exil während des zweiten Weltkrieges. Heinrich Theissing und Rolf Wedewer beschreiben happening‚ action und pop art. Günter Busch betrachtet die neuen Radierfolgen Von Oskar Kokoschka zu „Die Frösche" des Aristophanes‚ Clemens Podewils Musik und Sprache von Carl Orff.

Von den 40 Mitarbeitern seien einige aufgeführt: Hans J. Fröhlich, Josef W. Janker, Herbert Rosendorfer, Hermann Lenz und Gabriele Wohmann sind mit neuen Prosaarbeiten vertreten; Wolfgang Bächler, Heinz Czechowski‚ Fritz Pratz, Hannelies Taschau und Ralf Thenior mit Gedichten; Erhart Kästner mit einer neuen Beschreibung Griechenlands; Gustav Adolf Himmel mit einem Hörspiel; Hans Arndt mit Aphorismen. Unter den Kritikern dieses Buches sind: Gerda Zeltner, Werner Weber, Hans Bender‚ Heinrich Vormweg, Hanns Theodor Flemming, Georg Hensel und Heinz-Ludwig Schneiders.