#047

Imagineering - Visuelle Kultur und Politik der Sichtbarkeit

Tom Holert, Brigitte Oetker (Hrsg.)

Imagineering - Visuelle Kultur und Politik der Sichtbarkeit

Verlag: Oktagon Verlag, Köln
Erscheinungsjahr: 2000
Sprache: Deutsch
Seiten: 200
ISBN: 978-3896110947

Beiträge von: Branka Adjelkvic, Ilka Becker, Diedrich Diederichsen, Branko Dimitrijević, Thomas Holert, Annamarie Jagose, Celia Lury, Svebor Midzi
ć, Nicholas Mirzoeff, Cristina Nord, Lisa Parks, Laurence Arthur Rickels, Kevin Robins, Renata Salecl, Branimir Stojanović, Mark Terkessidis, Vladimir Tubanjać, Michael Warner, Astrid Wege, Brigitte Weingart, Micheal Wetzel

Inhalt

Vorwort

Es gibt heute eine Reihe von Ansätzen, die überbordende Bilderflut und die „Industrie der Sichtbarkeit“ auf verschiedene Ebenen zu analysieren und zu bewerten.

Unter den Begriffen visual studies und visual culture kommt nun aus dem angelsächsischen Raum eine neue Forschungsrichtung, mit der sich die Hoffnung auf umfassende Erkenntnisse verbindet – auch für Kunstgeschichte und Kunstkritik, die im Dilemma stehen, die aktuelle Kunstproduktion mit herkömmlichen Mitteln nicht mehr ohne weiteres beschreiben oder erklären zu können.

Tom Holert trägt in diesem Band wesentliche Aspekte der Diskussion zusammen und zeigt, dass man bei diesem Ansatz nicht innerhalb bisher üblicher Fachgrenzen verharren kann, sondern sich auf breiterer kulturwissenschaftlicher und politischer Ebene und in unterschiedlichen Disziplinen bewegen muss. Entsprechend komplex erscheinen die Texte und Interviews, die er in acht Themenkreisen zusammengefasst hat.

Ich danke Tom Holert für seine fundierte und engagierte Arbeit, die zu einem Buch geführt hat, das einen vertieften Einblick in eine hochaktuelle Diskussion gewährt, die sich in Deutschland erst allmählich zu etablieren beginnt.

Brigitte Oetker