#023

Kunstförderung - Anerkennung oder Beeinflussung?

Rudolf de le Roi, Hans Bender, Eduard Trier, Gustav Stein, Volker Neuhaus (Hrsg.)

Kunstförderung - Anerkennung oder Beeinflussung? #23 Jahresring 76/77 – Literatur und Kunst der Gegenwart

Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt GmbH, Stuttgart
Erscheinungsjahr: 1976
Sprache: Deutsch
Seiten: 284
ISBN: 3-421-01762-3

Beiträge von: Ilse Aichinger, Rose Ausländer, Ingrid Bachér, Ingeborg Bachmann, Joachim Bandau, Gerhart Baum, Hans Bender, Peter M. Bode, Heinrich Böll, Elisabeth Borchers, Rainer Brambach, Heinrich Brummack, Hans J. Fröhlich, Max Fürst, Martin Gregor-Dellin, Margarete Hannsmann, Georg Hensel, Alfred Hentzen, Wulf Herzogenrath, Kurt Heynicke, Dieter Hoffmann, Erika von Hornstein, Peter Huchel, Rudolf Langer, Hermann Lenz, Carl Linfert, Wilhelm Loth, Hans Maier, Christoph Meckel, Fanny Morweiser, Peter Nagel, Heinz Ohff, Heinz Günther Prager, Hedwig Rohde, Heinz Winfried Sabais, Rino Sanders, Hans Dieter Schäfer, Heinz-Ludwig Schneiders, Nikolaus Störtebecker, Hans Peter Thurn, Eduard Trier, Hann Trier, Franz Tumler, Heinrich Vormweg, Wolfgang Weyrauch, Gerhard Wind, Jürgen Wissmann, Eva Zeller                           

Inhalt

Vorwort

„Kunstförderung“ ist das Hauptthema im JAHRESRING 76/77. Es korrespondiert mit dem Jubiläum des Kulturkreises im Bundesverband der Deutschen Industrie e. V., der von 1951 bis heute Kunstförderung auf seine Art zu verwirklichen versucht. Verantwortliche und Künstler kommen zu Wort. Fragen werden gestellt und beantwortet, und eben, in einer „Zeit der leeren Kassen“, kommt ihnen eine besondere Aktualität zu.

Wie in jedem Band stellt der JAHRESRING 76/77 neue Literatur in anthologischer Bündelung vor: Gedichte von Rose Ausländer, Elisabeth Borchers, Rainer Brambach, Kurt Heynicke, Peter Huchel‚ Christoph Meckel und anderen; Erzählungen von Ilse Aichinger, Hans J. Fröhlich, Fanny Morweiser, Eva Zeller; schließlich eine eindrucksvolle Erzählung aus dem Nachlaß von Ingeborg Bachmann, die hier zum erstenmal gedruckt wird. Die Prosastücke von Max Fürst, Hermann Lenz, Franz Tumler, Wolfgang Weyrauch wiedergeben Zeitgeschichte und Vergangenheit. Erika von Hornstein ist vertreten mit einem Tagebuch über die Entstehung eines Farbfernsehfilms in Siena; Peter M. Bode behandelt ein so wichtiges Thema wie „Denkmalsschutz oder Bauen als Umweltzerstörung“.

Der zweite Teil des JAHRESRINGS 76/77 enthält die Kapitel „in memoriam“ und „Chronik“. Darin wird der verstorbenen Künstler der Berichtszeit gedacht: Max Ernst, Fritz Wotruba u. a. Neue Tendenzen der deutschen Lyrik, Buchneuerscheinungen‚ Theaterinszenierungen und die Situation des Balletts sind in informativen und kritischen Artikeln Von Hans Bender, Heinrich Vormweg‚ Georg Hensel, Heinz-Ludwig Schneiders beschrieben. Über den vorjährigen Band, JAHRESRING 75/76, urteilte die Neue Züricher Zeitung: „Wer alle 22 Bände besitzt, der hat eine umfangreiche Kulturanthologie, wie sie kein anderes Sammelwerk über die letzten zwei Jahrzehnte bietet. In der Art eines alle Künste behandelnden Musenalmanachs in moderner Form, mit vielen Abbildungen und Ausweitung der Thematik bis zu Film, Musik und Nachrufen auf Geförderte entsteht jeweils in Lyrik, Essay, kritischen Übersichten über Literatur, Theater und Künste sowie auch wissenschaftlichen Beiträgen ein Kulturspiegel ganz eigener Art. In diesen jährlichen Dokumentationen ist vieles zu finden, worüber kein noch so gutes Nachschlagewerk Auskunft gibt.“