#026

Literatur und Kunst der Gegenwart - Italien

Rudolf de le Roi, Jörg A. Henle, Hans Bender, Eduard Trier, Gustav Stein, Volker Neuhaus (Hrsg.)

Literatur und Kunst der Gegenwart - Italien #26 Jahresring 79/80 – Literatur und Kunst der Gegenwart

Verlag: Deutsche Verlags-Anstalt GmbH, Stuttgart
Erscheinungsjahr: 1979
Sprache: Deutsch
Seiten: 338

Beiträge von: Erich Arendt, Wolfgang Bächler, Franz Joachim Behnisch, Oliver Behnssen, Rainer Brambach, François Burkhardt, Ion Caraion, Rolf Gunther Dienst, Hugo Dittberner, Achim Freyer, Hans J. Fröhlich, Harald Gröhler, Hanns Grössel, Margarete Hannsmann, Ludwig Harig, Georg Hensel, Kurt Heynicke, Erika von Hornstein, Johannes Hösle, Wolfgang Koeppen, Jürgen Kolbe, Bernd Kolf, Michael Krüger, Günter Kunert, Hermann Lenz, Heinrich von Lüttewitz, Ernst Meister, Virgil Mihai, Rainer René Müller, Gellu Naum, Gerhard Ochs, Klaus Piper, Barbara Podewils, Johannes Poethen, Renate Rasp, Horst Rüdiger, Oda Schäfer, Johannes Schenk, Robert Wolfgang Schnell, Stefan Schütz, Marin Sorescu, Martin Staehlin, Nichita Stanescu, Petre Stoica, Mya Tannenbaum, Hannelies Taschau, Ralf Thenior, Eduard Trier, Alice Vollenweider, Wolfgang Weyrauch, Joseph Zoderer

Vorwort

Der JAHRESRING 79/80 bringt auf den ersten Seiten das Länderporträt „Italien" – und eröffnet damit eine Reihe europäischer Länderporträts, die in den kommenden Bänden fortgesetzt werden soll. Es geht um die Literatur‚ Kunst, Musik Italiens, aber auch um die Wechselwirkungen und alle stereotypen Klischees, welche das gegenseitige Verhältnis in ihrer langen Geschichte bis herauf in unsere Zeit beschweren und die Wechselwirkungen eher behindern als beflügeln. Das „Deutschlandbild" der Italiener wird dabei ebenso deutlich wie das „Italienbild" der Deutschen. Horst Rüdiger, Klaus Piper, Johannes Hösle, Alice Vollenweider, Mya Tannenbaum, Eduard Trier‚ Frangois Burkhardt‚ Erika von Hornstein sind die Namen der kenntnisreichen Beiträger.

Die gegenwärtige Literatur Rumäniens erfährt eine eindringliche Präsentation durch sechs profilierte Lyriker. Oskar Pastior hat sie im Auftrag des Kulturkreises übersetzt und kommentiert. Ihnen gegenüber stehen, wie in jedem Band, viele Primärtexte der deutschsprachigen Literatur. Autoren aus der Bundesrepublik und der DDR kommen zum ersten oder wiederholten Mal zu Wort mit Gedichten und Erzählungen. Im Nebeneinander der Generationen, der individuellen Formen, Sprechweisen‚ Themen geben sie Auskünfte über die Kontinuität unserer Literatur, aber auch ihren spannenden Entwicklungsprozeß. Den Preisträgern 79 – Wolfgang Weyrauch, Hugo Dittberner, Johannes Schenk – folgen Erich Arendt‚ Kurt Heynicke, Wolfgang Koeppen, Oda Schaefer, Hermann Lenz, Wolfgang Bächler. Die drei letzten Gedichte von Ernst Meister erscheinen zum ersten Mal. Ihnen wiederum folgen Autoren der mittleren und der jüngsten Generation.

Den Primärtexten des Hauptteils stehen im Kapitel CHRONIK die essayistischen und kritischen Beiträge gegenüber. Hans J. Fröhlich berichtet über die Neuerscheinungen des Buchmarktes vom Herbst 78 und Frühjahr 79; Georg Hensel über die herausragenden Schauspielaufführungen der vergangenen Spielzeit; Jürgen Kolbe über die für unsere Tage so charakteristische „Open-Air-Kultur". Rolf-Gunther Dienst schreibt über die „Absolute Malerei"; Eduard Trier über die epochemachende Ausstellung „Paris-Berlin". Der Aufsatz zum Thema Musik von Heinrich von Lüttwitz interpretiert das „Requiem für einen jungen Dichter" von Bernd Alois Zimmermann. In der mäzenatischen Arbeit des Kulturkreises hat diese Komposition eine Rolle gespielt.