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Sunshine

Bernhard Freiherr von Loeffelholz, Christiane Schneider, Brigitte Oetker (Hrsg.)

Sunshine

Verlag: Verlag Silke Schreiber, München
Erscheinungsjahr: 1994
Sprache: Deutsch/Englisch
Seiten: 255
ISBN: 3-88960-031-X

Beiträge von: Franz Ackermann, Angela Bulloch, Douglas Coupland, Meg Cranston, Stefan Dillemuth, Stan Douglas, Laura Emrick, Norman Foster, Liam Gillick, Michael Joaquín Grey, Klaus Hahlbrock, Carsten Höller, Ronald Jones, Inez van Lamsweerde, Jens-Marten Lohse, Helmut Neunzert, Hanno Otten, Jorge Pardo, Dan Peterman, Joe Scanlanm, Julia Scher, Christiane Schneider, Laura Stein, Beat Streuli, Lincoln Tobier, Peter M. Todd, Petra Wirth, Andrea Zittel

Inhalt

Vorwort

Christiane Schneider stellt Beiträge aus verschiedenen gesellschaftlichen Bereichen und Forschungsgebieten vor, die sich zurzeit im Umbruch befinden, wie Biotechnologie, Mathematik, Architektur usw. Sie bringt sie in Zusammenhang mit zeitgenössischen künstlerischen Arbeiten und kann damit deutlich machen, wie viele Bezugspunkte es gibt zwischen künstlerischen und nichtkünstlerischen Strategien, wie stark sich der gesellschaftliche Wandel auf die Kunst der 90er Jahre auswirkt.

Ihre Auseinandersetzung mit der aktuellen Situation von Kunst und Gesellschaft ist für uns besonders interessant, weil sie uns einen Einblick in die jüngste Produktion ermöglicht mit einem Verständnis, das sich neben intellektuellem Zugang auch ihrer Zeitgenossenschaft verdankt – sie gehört der gleichen Generation an, wie die Künstler, die sie vorstellt, und teilt an bestimmten Punkten deren Lebensgefühl.

Die Grundaussage dieses Bandes erinnert an das Diktum des letztjährigen Gastredakteures Beat Wyss in seiner Auseinandersetzung mit der Kunst der frühen Avantgarde, daß Kunst sich immer auf der Höhe ihrer Zeit bewege und Kenntnis von den wesentlichen Ergebnissen in Wissenschaft und Forschung habe (Jahresring Bd. 40 Mythologie der Aufklärung — Geheimlehren der Moderne, Seite 10).

Wir sind Christiane Schneider sehr dankbar für dieses spannende Buch und freuen uns, das Spektrum des Jahresrings einmal mehr in das zeitgenössische Denken hinein zu verlängern und damit auch an den Band Kasper Königs von 1991 anzuknüpfen. Neben der Gastredakteurin danken wir den Künstlern für ihre Originalbeiträge und der Verlegerin Silke Schreiber für ihre kundige und engagierte Arbeit.

Brigitte Oetker